Parkett Jansen
Verlegetechnik
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© 2013 Parkett Jansen

 

Verlegetechnik

Verklebt

Das Parkett wird direkt und vollflächig auf einem geeigneten Unterboden verklebt. Dadurch
entsteht eine sehr geringe Trittschallentwicklung – ein Federn, Vibrieren oder Nachgeben beim
Begehen des Parkettbodens tritt nicht auf. Ein weiteres Plus: der verklebte Boden weist
bessere Wärmedurchlasswiderstände auf, weil kein Isolier- bzw. Zwischendämmmaterial
eingesetzt werden muss. Durch die vollflächige Verklebung wird das Quell- und
Schwindverhalten stark reduziert. Bei dieser Verlegeart haben Sie sehr gute
Gestaltungsmöglichkeiten, außerdem wird eine fugenlose Anpassung an Türzargen,
Treppenstufen und andere feste Bauteile, sowie schöne Übergänge zu anderen Räumen
geschaffen.

Vorteile:

  • Ein sehr stabiler Boden.
  • Er kann größeren Klimaschwankungen widerstehen.
  • Sehr gute Raumakustik/Gehschall (sehr geringer Widerhall).
  • Er kann über große Bereiche verlegt werden, ohne den Boden zu unterteilen.
  • Er kann durchgehend zwischen Räumen verlegt werden, ohne den Boden zu unterteilen.

Nachteile:

  • Gründliches Austrocknen des Betons ist notwendig, 65% relative Feuchte darf nicht überschritten werden.
  • Die Holzbeplankung des Unterbodens sollte mit einem Winkel von 45° zum Parkett ausgeführt sein.
  • Die Verlegekosten sind normalerweise höher.
  • Der Trittschall ist lauter.

 

Schwimmend

Bei der schwimmenden Verlegung werden Nut und Feder miteinander verleimt oder geklickt, jedoch nicht mit dem Untergrund verklebt. Unter das Parkett wird ein 2 mm starkes Dämmmaterial ausgelegt um den Trittschall zu minimieren.

Vorteile:

  • Schnell und einfach
  • Leichter gegen Geräusch und Schritte zu isolieren.
  • Kann leicht auf den meisten Arten von selbsttragenden Unterböden verlegt werden.
  • Leichter gegen Feuchte im Unterboden zu isolieren.

Nachteile:

  • Es kann nur ein begrenzter Bereich verlegt werden, ohne den Boden aufzuteilen.
  • Das Parkett muss sich frei bewegen können – Wände dürfen nicht auf den Boden montiert werden.
  • Jeder Raum sollte für sich verlegt werden (nicht durchgehend).
  • Diese Methode bedarf eines völlig ebenen und glatten Unterbodens.
  • Hoher Schall innerhalb des Raumes, insbesondere in Verbindung mit guter Trittschalldämmung.